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Friday, 09 May 2008
 
 
Partnersuche Informationen

Partnersuche Informationen



Auch wenn Männer es vermutlich kaum wahrhaben wollen – es sind die Frauen, die bei der Partnersuche die entscheidende Wahl treffen. Darauf deutet eine Studie an Singles hin, die Forscher beim "Fastdating" beobachtet haben. Dass die Frauen bei der Partnerwahl die Nase vorn haben, hatte bereits der Naturforscher Charles Darwin im 19. Jahrhundert vermutet. Männer stehen im Wettbewerb, Frauen treffen die Wahl, heißt es in seinen Schriften.
Wissenschaftler aus Berlin, London und Edinburgh haben anhand einer Studie mit Singles in München neue Hinweise darauf gefunden, dass Darwin Recht hatte. Frauen schätzen sich demnach nicht nur realistischer ein, sie sind bei der Suche nach dem Partner fürs Leben auch wesentlich wählerischer. Während Männer sich von Schönheit und Attraktivität blenden lassen, schauen Frauen sehr viel häufiger auf Werte wie Vertrauenswürdigkeit oder Status.
Das Ergebnis ihrer Single-Forschung hatten die Forscher selbst mit Spannung erwartet. Für ihre Studie befragten und beobachteten sie 20 Frauen und 26 Männer beim „Fastdating“ in München.

Bei dieser schnellen Art des Kennenlernens sitzen sich Männer und Frauen bei ihrem ersten Rendezvous nur wenige Minuten gegenüber. Arrangiert hat ein solches Treffen oft eine Agentur. Nach einem kurzen Gespräch entscheiden die Singles dann, ob sie ihr Gegenüber wiedersehen möchten. Vor diesen kurzen Treffen baten die Forscher die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Fragebögen um Angaben über die Kriterien ihrer Partnerwahl. Männer und Frauen antworteten dabei relativ übereinstimmend, dass ihnen Charakter und Persönlichkeit eines potenziellen Partners wichtig seien. „Männer entscheiden nach der Attraktivität“ „Beim anschließenden Fastdating haben die Männer dann aber fast ausschließlich nach der Attraktivität einer Frau entschieden“, berichtet Lars Penke, Psychologe an der Berliner Humboldt-Universität. „Frauen aber haben sich eher einen Gesamteindruck gemacht.“ Neu in diesem „Experiment“ war die Untersuchung echter Single- Entscheidungen. „Bisher wurden solche Fragen in künstlichen Laborsituationen getestet. Meist wurden auch Personen einfach nach ihren Vorlieben bei der Partnerwahl gefragt“, erläutert Penke.

 
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